Neuigkeiten


28.06.2017

Wir gehen in die Vorbereitungen für das Wonnemond-Festival 2018. Die Bilder vom Wonnemond-Festival 2017 findet ihr hier

01.06.2017

Das Team vom Wonnemond-Festival bzw. der Klangmanufaktur Sebnitz e.V. sagt Danke an alle Gäste, Bands und Unterstützer! Wir sammeln jetzt alle Bilder und Videos ein und bereiten alles für euch auf.

24.05.2017

Siberian und Grand Massive können ihren Auftritt auf dem Wonnemond-Festival nicht wahrnehmen. Wir wünschen den beiden Bands alles Gute, das geht vor allem an den Gitarristen von Grand Massive. Gorilla Monsoon werden dafür kurzfristig einspringen.

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Wonnemond-Festival


Eingebettet in den Wonnemonat Mai ist das WONNEMOND-Festival die erste Freiluftveranstaltung des Jahres in der Region Ostsachsen. Malerisch, so wie eben der Frühlingsmonat die Sinne zu vernebeln mag, ist auch die Landschaft, in die das jährlich stattfindende Ereignis eingepflanzt ist: In den Bergen an der Grenze zum böhmischen Lande, an den Toren zur Sächsischen Schweiz thront der, nun ja, Wonnemond. Besucher wie auch Musiker erwärmen sich stets am Blick in die Weiten der Ferne, auch wenn die Launen der Natur für so manch kühle Stunde sorgen sollten. Aber das WONNEMOND ist eben keine Veranstaltung für verschmuste Spitzendeckchen und weichgestreichelte Hühnerfrüchte, sondern für Zeitgenossen, die es wagen, das Brot auch mal ohne Butter zu sich zu nehmen.

Ganz diesem Kerngedanken folgend richtet sich auch das Programm der auf drei Konzert-Tage gewachsenen Veranstaltung aus: Seit 2011 der Startschuss zum ersten Open Air fiel, ist der einst zarte Spross zu einem immer stattlicher werdenden Hünen herangewachsen, der sich nunmehr fast ausschließlich der schweren Gitarrenmusik hinzugeben gedenkt. Zur Folge hat dies, dass mit dem anstehenden, bereits achten Festival, wie schon in der 2017er Ausgabe, keine Gefangenen mehr durchgefüttert werden, sondern schwerstes Metall und Artverwandtes in seinen zahlreichen Facetten und Erscheinungen genügend Raum für Schall und Hall finden. Hier trifft lokaler Untergrund auf internationale Hochkaräter, hier wird, ganz dem Klischee entsprechend, Erzschmelze zu rostfreiem Edelstahl geschmiedet, Hausmacher Wurschtbrühe in Hartwurst verwandelt und feingeistiges Gesülze mit dezibelgefütterten Standpauken beantwortet.

Das WONNEMOND ist spätestens jetzt, nach den ersten sieben Durchläufen, eine Institution, die, wenn man über Ostsachsen und das Absterben der Kultur im ländlichen Raum spricht, nicht übersehen werden kann und darf, es sei denn, die rosarote Schlagerbrille lässt darüber sinnieren, welche Refrains zur Verschleppung potentieller Körperflüssigkeitsaustauschpartner unter die mit gelben Tupfen versetzte lila Kuscheldecke am treffsichersten sind.